Donnerstag, 01. April 2010 um 14:41
Am Monatsende wird bei den Deutschen das Geld immer knapp, vor allem wenn man sich am Wochenende eine ausgiebige Shoppingtour gönnt. Doch auch Viel-Verdiener haben am Monatsende zu knabbern. Die Geschäfte locken mit, teilweise vermeintlichen Schnäppchen und der Büger langt ordentlich zu. Am Ende des Monats ist das Konto leer! Hier soll der Dispokredit raus helfen. Doch tut er das wirklich? Viele Banken kassieren dafür Zinsen bis zu 14%, überzieht man auch den Dispokredit, so können aus den 14% schon mal 18% werden. Wenn man sich diesen Dispokredit kurzfristig einmal „leistet", so stellt das kein Problem dar. Ist man jedoch jeden Monat für ca. 1-2 Wochen im Minus, so kann das richtig teuer werden. Statt dieser Möglichkeit sollte besser an einen Abrufkredit gedacht werden. Viele Banken kassieren für diese Kreditform nur halb so viele Zinsen. Die Bank erteilt bei Auftrag, und nur dann, einen Kredit. Nur wenn dieser auch in Anspruch genommen wird, fallen Zinsen an. Ganz anders beim Dispokredit - hier wird Ihnen Monat für Monat ein Überziehungsrahmen gewährt den Sie ausschöpfen können. Auch wenn Sie diesen nicht zur Gänze ausschöpfen, so bezahlen Sie trotzdem die hohen Zinsen. Finanzberater warnen vor dieser Falle. Wer noch Geld auf der Seite hat, z.B. auf einem Tageskonto, sollte das benötigte Geld lieber von hier nehmen. Doch auch davor sollte man sich die Frage stellen, ob denn das Geld auch wirklich in diesem Moment benötigt wird.