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Kredit rettet Fussballverein in Österreich

Ein Kredit in Höhe von 800.000 Euro entpuppte sich als Rettung für den österreichischen Bundesligisten und Retortenklub "SK Austria Kärnten." SK Austria Kärnten war die Idee des ehemaligen Kärntner Landeshauptmannes Jörg Haider. Er gründete den Verein im Sommer 2007 und erwarb die Lizenz um einige Millionen Euro vom damaligen Bundesligisten FC Pasching. Somit war man bereits im Gründungsjahr berechtigt ganz oben in der Bundesliga zu spielen

Doch die gekaufte Erstklassigkeit muss man erst einmal verteidigen. Der Verein befand sich seit der Gründung ständig in enormen Turbulenzen. Im Moment belegt die Mannschaft abgeschlagen den letzten Tabellenplatz. Der Abstieg in die 2. Liga wird sich wohl nicht verhindern lassen. Doch auch finanziell schaut die Situation nicht rosig aus. Im hochmodernen Klagenfurter EM-Stadion kommen im Schnitt nur mehr ein paar Tausend Zuschauer. Bei einem Fassungsvermögen von 32.000 Plätzen. Es gab Gerüchte ob man die Saison auf Grund der finanzillen Schwierigkeiten überhaupt zu Ende spielen kann. Doch nun konnte man endlich einen Erfolg melden. Der Spielbetrieb wurde mit einem 800.000 Euro Kredit gesichert. Absteigen wird man zwar trotzdem, aber zumindest ist die vorläufige Existenz gesichert.

Es ist nicht das erste Mal dass Geld in den künstlich erschaffenen Fussballverein gepumpt wurde. Haider half bereits einmal aus der "Kärntner Privatstiftung" mit 500.000 Euro, und auch bei der Stadt Klagenfurt steht der Verein mit 1,3 Millionen Euro in der Kreide. Erst 2009 musste der Lokalrivale "FC Kärnten Klagenfurt" seinen Spielbetrieb aus finanziellen Gründen einstellen. Klagenfurt scheint einfach kein guter Boden für Fussball zu sein.