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Fremdwährungsdarlehen: Schweizer Franken sorgt für teure Kredite

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Schweizer Franken galten und gelten bei Fremdwährungsdarlehen als empfehlenswerte Währung – vor allem deshalb, weil der Franken als besonders stabil gilt und sich in den vergangenen Jahren immer wieder Währungsgewinne bei solchen Fremdwährungsdarlehen abgezeichnet haben.

Franken steigt im Wert – Kreditnehmer bezahlen dafür teuer

Doch nun kommt alles anders als gedacht: Der Schweizer Franken hat mittlerweile gegenüber dem Euro einen Rekord-Höchststand erreicht – und steht aktuell bei 1,306 Franken je Euro. Das bedeutet für alle Kreditnehmer mit Darlehen in Schweizer Franken: Der Kredit ist deutlich teurer geworden. Franken-Kreditnehmer mussten bereits in den vergangenen Monaten immer größere Währungsverluste hinnehmen – seit März 2009 satte 15 Prozent. Wird das Darlehen umgewandelt, ergeben sich starke Verluste, die erst einmal kompensiert werden müssen. Zudem muss bei einer Euro-Finanzierung dann zusätzlich mit einem höheren Zins gerechnet werden – für Darlehen in Schweizer Franken fallen zurzeit allemal ein bis eineinhalb Prozent Zinsen an.

Europäische Wirtschafts- und Finanzkrise schwächt den Euro

Ein Ende dieser Währungsentwicklung ist noch nicht in Sicht: Die Unsicherheit auf den europäischen Finanzmärkten – insbesondere in Bezug auf die Griechenlandkrise – lässt den Euro zunehmend schwächer werden. Der sichere Hafen ist für viele Anleger und Investoren der Schweizer Franken – der damit noch weiter steigen könnte.
Ein Glück für die Franken-Kreditnehmer, dass die Schweizer Regierung zumindest den Leitzinssatz vorerst nicht anheben möchte. Dies hätte abermals zur Folge, dass die Attraktivität der Schweizer Währung steigen und demzufolge auch der Kurs weiter in die Höhe getrieben werden könnte.

Fremdwährungskredite mit hohen Risiken behaftet

Banken lassen trotz der gegenwärtigen Entwicklung nicht davon ab, ihren Kreditnehmern zu Fremdwährungsdarlehen zu raten. Kreditnehmer seien allerdings gewarnt: Kredite in Fremdwährungen sollten immer nur einen Teil einer Finanzierung ausmachen, da sie starken Risiken unterworfen sind. Diese sollten in überschaubarem Rahmen bleiben. Kreditnehmer sollten sich außerdem dabei stets dem Verlustrisiko und der damit später womöglich deutlich höheren Kreditbelastung im Klaren sein.

 

Baukredit heute so günstig wie noch nie!

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Zinstief von vor 50 Jahren wurde geknackt

Wer meinte, dass die Zinsen nicht mehr tiefer fallen können, hat sich geirrt. Natürlich hatte niemand damit gerechnet - aber nun ist es geschehen: Die Baukreditzinsen haben den niedrigsten Stand seit 50 Jahren erreicht - und diesen sogar unterschritten. So günstig wie heute ist ein Baukredit noch nie gewesen. Darlehen mit einer Festzinsbindung von 10 Jahren sind bereits ab unglaublichen 3,20% zu haben. Die Immobilienkäufer profitieren ungemein von diesem Zinsstand und sparen damit bares Geld.

Baukredite äußerst günstig: Ist Kaufen günstiger als Miete?

Bei einem Darlehen über 250.000 Euro beträgt die monatliche Rate nur 1.083 Euro - und das bei einer zweiprozentigen Anfangstilgung. Natürlich werden solche Kreditzinsen nicht für die so genannte 100%-Finanzierung angeboten. Wer aber 30%-40% der Gesamtfinanzierung in Form von Eigenkapital vorweisen kann, darf auf jeden Fall mit solchen niedrigen Zinsen rechnen. Bei dieser Kalkulation stellt sich gar die Frage, ob Kaufen nicht günstiger als Mieten ist. Bei einem Darlehen über 100.000 Euro beträgt die monatliche Rate lediglich 433 Euro (mit einer ebenfalls zweiprozentigen Anfangstilgung).
Bei kürzerer Zinsbindungsdauer (beispielsweise fünf Jahre) beträgt der aktuelle Kreditzins 2,50%. Dies würde bei einem Darlehen über 100.000 Euro bedeuten, dass die monatliche Rate bei nur 375 Euro läge. Dabei wäre eine zweiprozentige Anfangstilgung in der Rate enthalten.
Solche Kreditkonditionen bringen viele zum Staunen und zum Nachdenken über einen eventuellen Immobilienkauf.

Anschlussfinanzierung nicht aus den Augen verlieren

Wer bereits eine finanzierte Immobilie besitzt und dessen Finanzierung nun in Kürze abläuft, der könnte über eine Umfinanzierung nachdenken. Der Vorteil wäre, dass man sich die heutige Kreditkondition sichert - und dies für die nächsten 10 Jahre. Ein Forward-Darlehen kommt im Übrigen bei dieser Konstellation ebenfalls in Frage.

Immobilienpreise spielen mit

Neben den günstigen Krediten profitieren viele Käufer auch von den moderaten Immobilienpreisen. Die Gelegenheit ist derzeit außergewöhnlich gut, um sich die eigenen vier Wände anzuschaffen.

 

Online-Kredite: Frauen kommen leichter ans Geld

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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat das überraschende Ergebnis einer Fallstudie bekannt gegeben: Demnach haben Unternehmerinnen die besseren Chancen, über einen Internet-Kredit an frisches Geld zu kommen, als ihre männlichen Pendants.

Frauen setzen auf den Kredit via Internet – und sind damit erfolgreich

Die DIW hatte die Geschäftskredite unter die Lupe genommen, die über die deutsche Internet-Plattform smava vergeben wurden. Smava ist ein Portal, über welches private Kreditgeber und Kreditnehmer zusammenkommen können. Die einen können Geld zu einem festen Zinssatz verleihen – die anderen es zu günstigen Konditionen in Anspruch nehmen.
Im Zeitraum von März 2007 bis März 2010 bewarben sich insgesamt 687 Personen auf smava für einen Geschäftskredit. Davon waren 142 Personen weiblich, was einem Frauen-Anteil von 21 Prozent entspricht.
Verglichen mit dem traditionellen Bankgeschäft, ist der Anteil an Unternehmerinnen auf Internetplattformen wie smava deutlich höher. Da auf smava höchstens Kredite über einen Betrag von 50.000 Euro verliehen und beansprucht werden können, geht man davon aus, dass es sich bei den Geschäftskrediten eher um Geld für kleine Unternehmen handelt. Frauen melden häufiger als Männer ein Nebengewerbe an – etwa dann, wenn sie während der Elternzeit eine neue Einkommensquelle und Beschäftigung suchen.

Online-Kredite: Frauen gelten aus vertrauenswürdig und zuverlässig

Ein weiterer Grund für den hohen Frauenanteil bei Online-Krediten könnte sein, dass es über das Internet für Frauen weitaus einfacher ist einen Kredit zu bekommen, als über den traditionellen Weg. Geschäftsfrauen sind auf konservativen Kreditmärkten immer noch benachteiligt – sie zahlen höhere Zinsen oder bekommen erst gar keinen Kredit gebilligt. Im Internet hingegen gelten Frauen als vertrauenswürdiger als Männer, und auch die Chancen auf Rückzahlung werden bei Frauen höher eingeschätzt. Wie die Studie der DIW belegt, werden Frauen und Männer im Internet bei Kreditanträgen gleich behandelt – bei großen Kreditsummen haben Frauen sogar die Nase vorn.

Kredite per Internet auf dem Vormarsch

Immer häufiger wird der Internetkredit von Verbrauchern, wie auch von Unternehmern, genutzt. Der Kreditantrag wird in der Regel schneller bearbeitet, die Zu- oder Absage erfolgt oftmals schon nach wenigen Minuten. Gerade Ratenkredite mit kleinerem Volumen sind über das Internet schneller und oftmals auch deutlich günstiger zu bekommen als bei ortsansässigen Banken.

 

Mehr Kredite für Arbeitslose – Arbeitsagentur als Kreditgeber

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Wer arbeitslos ist, hat bei Banken nur verschwindend geringe Chancen auf einen Kredit. Die Kreditvergabe ist in der Regel an eine umfassende Bonitätsprüfung des Kreditnehmers gebunden – und wenn kein regelmäßiges Einkommen erzielt wird, wird der Kreditantrag im Normalfall schnell und konsequent abgelehnt.
Doch auch für Hartz-IV-Empfänger gibt es Möglichkeiten, um ein Darlehen in Anspruch zu nehmen. Die Bundesagentur für Arbeit vergibt nämlich an Bezieher von Arbeitslosengeld II Kredite, die sogar zinsfrei angeboten werden. Wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg nun mitteilte, ist das Volumen der über die ARGE in Anspruch genommenen Kredite im letzten Jahr deutlich angestiegen.

Anstieg der Kredite für Arbeitslose um 27 Prozent

Im Jahr 2008 waren es rund 34 Millionen Euro Gesamt-Kreditvolumen, das an Hartz-IV-Empfänger vergeben wurde. Im Jahr 2009 hingegen lag die Summe bereits bei 43,5 Millionen Euro – womit ein Anstieg um knapp 27 Prozent zu verzeichnen ist. Experten gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung auch in diesem Jahr fortsetzen könnte.
Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, gab es 2008 insgesamt 154.000 Kreditnehmer – die Zahl stieg im Folgejahr auf 168.000 Kreditnehmer an. Vor allem Langzeitarbeitslose nähmen die Darlehen der Arbeitsagentur in Anspruch.

Flexible Rückzahlung – auch mit Kleinstbeträgen

Die Ursache für die gestiegenen Zahlen im Hinblick auf die Kreditvergabe durch die Arbeitsagentur gehen weniger auf die persönlichen Umstände der Kreditnehmer zurück, als vielmehr auf neue, klarerer Richtlinien zur Darlehensvergabe. So wurde etwa festgelegt, dass Darlehen für dringende Anschaffungen – wie etwa den Kauf einer neuen Waschmaschine – in jedem Fall bewilligt werden müssen. Im Schnitt werden von der Arbeitsagentur Kredite in Höhe von maximal 250 Euro in Anspruch genommen. Anders als bei Banken, können Kreditnehmer das Darlehen über die Arbeitsagentur flexibel und auch in besonders kleinen Raten zurückbezahlen. So können beispielsweise monatlich auch nur 5 oder 10 Euro getilgt werden – und Zinsen fallen für den Kredit nicht an. Doch auch kleine Summen können für Arbeitslose bereits deutlich ins Gewicht fallen.

 

Krisen-Kredite vom Bund werden gekürzt

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Die Bundesregierung hat die finanziellen Mittel, die für krisengeschüttelte Unternehmen zur Unterstützung bereitstanden, nunmehr fast um die Hälfte gekürzt. Der so genannte Deutschlandfonds, über welchen dem Bund bislang 115 Milliarden Euro zur Verfügung standen, wird bis Ende des Jahres nur noch über ein Volumen von 60 Milliarden Euro verfügen. Diese Maßnahme wurde jüngst in einer Kabinettssitzung der Bundesregierung beschlossen.

Wirtschaftskrise nicht so schlimm wie befürchtet - Kredite werden weniger benötigt

Laut den Angaben des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ sei jedoch gewährleistet, dass alle Anträge mit dem verbleibenden Fondsvolumen abgewickelt werden könnten. Die finanziellen Hilfen aus dem Fonds laufen zum Ende des Jahres 2010 endgültig aus.
Die Kürzung des Fondsvolumens sei nur deshalb möglich geworden, da die Wirtschaftskrise bei Weitem nicht so schlimm ausgefallen sei wie zunächst angenommen wurde – so ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Man habe nunmehr die Fondsausstattung neu an die Realität angepasst.

Kein Unternehmensanspruch auf Kredite - Wirtschaftsaufschwung in Sicht?

Im kommenden Jahr können Unternehmen dann wohl nicht mehr mit günstigen Krediten als Hilfe zur Selbsthilfe rechnen. Die Entwicklung ist jedoch positiv zu betrachten: Sie ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Wirtschaft wieder an Schwung gewinnt und die Finanzkrise hierzulande – zumindest aus Sicht vieler Unternehmen – bald ausgestanden ist.

 
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